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Neuer Multi-Millionen-Zuschuss bringt Hoffnung für Parkinson-Patienten
Aarhus stärkt erneut seine Position in der Life Science und der Innovation im Bereich der Gesundheit. Mit einem Zuschuss von 26,7 Millionen DKK aus dem Innovationsfonds Dänemark für das DESYNA-Projekt unternimmt das INCUBA-Unternehmen Draupnir Bio einen wichtigen Schritt zur Entwicklung einer neuen Behandlungsart für die Parkinson-Krankheit.

Aarhus stärkt erneut seine Position in der Life Science und der Innovation im Bereich der Gesundheit. Mit einem Zuschuss von 26,7 Millionen DKK aus dem Innovationsfonds Dänemark für das DESYNA-Projekt unternimmt das INCUBA-Unternehmen Draupnir Bio einen wichtigen Schritt zur Entwicklung einer neuen Behandlungsart für die Parkinson-Krankheit.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus durchgeführt und zielt darauf ab, Therapien zu entwickeln, die die Ausbreitung eines schädlichen Proteins im Gehirn – der zugrunde liegenden Ursache der Krankheit – beseitigen und verhindern können.

"Dieses Projekt könnte uns einer Behandlung sehr nahekommen, die den Krankheitsverlauf wirklich verändert. Wenn es gelingt, wäre es das erste Mal, dass die Proteinaggregate, die die Parkinson-Krankheit antreiben, direkt aus dem Gehirn entfernt werden“, sagt Simon Glerup, Mitbegründer und CSO von Draupnir Bio und Projektleiter von DESYNA.

Ziel der Ursache der Krankheit Heute konzentriert sich die Behandlung der Parkinson-Krankheit in erster Linie auf die Linderung von Symptomen. Das Fortschreiten der Krankheit selbst kann noch nicht verlangsamt werden.

Das DESYNA-Projekt verfolgt einen anderen Ansatz, um den zugrunde liegenden Mechanismus, der die Krankheit antreibt, direkt anzugehen.

Der Fokus liegt auf dem Protein alpha-Synuclein (α-syn), das sich im Gehirn von Patienten ansammelt und toxische Aggregate bildet. Diese Aggregate schädigen Nervenzellen und breiten sich allmählich im Gehirn aus.

Die neue Behandlung soll diese Aggregate identifizieren und abbauen, bevor sie sich weiter ausbreiten. Der Ehrgeiz besteht daher nicht nur darin, die Symptome zu lindern, sondern auch den Krankheitsverlauf zu verändern.

Dieser Ansatz birgt ein erhebliches Potenzial: neue Behandlungsmöglichkeiten, verbesserte Lebensqualität für Patienten und ein möglicher Durchbruch bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen.

Überbrückung von Biotech und Forschung
DESYNA basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Draupnir Bio und der Aarhus University und kombiniert fortschrittliche zielgerichtete Proteinabbautechnologie mit tiefen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Parkinson-Krankheit. Die Behandlung funktioniert, indem sie zuerst an die schädlichen Proteinaggregate bindet und dann das zelleigene System aktiviert, um sie abzubauen und zu entfernen.

Professor Daniel Otzen von der Universität Aarhus erklärt: "Wir wissen, dass die Akkumulation von Alpha-Synuclein für die Parkinson-Krankheit von zentraler Bedeutung ist. Indem wir diesen Prozess direkt ansprechen, hoffen wir, mehr zu tun, als Symptome zu behandeln – wir streben danach, den Krankheitsverlauf selbst zu verändern. Das bietet den Patienten und ihren Familien völlig neue Hoffnung.“

In den nächsten drei Jahren werden die Forscher sowohl injizierbare als auch orale Therapien entwickeln, mit dem Ziel, bis 2029 präklinisch validierte Kandidaten in die nächste Stufe zu bringen.

Zusammenarbeit über INCUBA
Draupnir Bio ist Teil des Life-Science-Umfelds bei INCUBA Skejby, wo das Unternehmen in unmittelbarer Nähe sowohl zu Forschungsumgebungen als auch zur klinischen Praxis arbeitet.

Die tägliche Nähe zu anderen Unternehmen, Forschern und Stakeholdern im Gesundheitswesen schafft große Möglichkeiten für den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit. Dies erleichtert es, Ideen zu testen, Lösungen zu verfeinern und die Forschung näher an die reale Anwendung zu bringen.

„Als Teil der INCUBA-Umgebung können wir sowohl der Forschung als auch der klinischen Praxis nahe bleiben. Es bietet einen starken Rahmen für die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch in unserer täglichen Arbeit“, sagt Simon Glerup.

Bei INCUBA arbeiten Unternehmen, Krankenhäuser und Universitäten Seite an Seite und schaffen eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung neuer Lösungen, bei denen Wissen schnell ausgetauscht und in die Praxis umgesetzt werden kann.

Ein Schritt näher an zukünftige Behandlungen
Mit einem Zuschuss von 26,7 Millionen DKK aus dem Innovationsfonds Dänemark und einem Gesamtprojektbudget von 36,4 Millionen DKK geht Draupnir Bio nun in eine kritische Phase der Entwicklung seiner Technologie.

Das Projekt zeigt auch, wie starke Forschungsumgebungen und Unternehmen zusammenarbeiten können, um Lösungen zu schaffen, die das Potenzial haben, einen echten Unterschied für Patienten weltweit zu machen.

„Dieses Projekt ist ein starkes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmen zu Durchbrüchen bei einigen der komplexesten Krankheiten führen kann. Bei INCUBA arbeiten wir aktiv daran, diese Umgebungen näher zusammenzubringen, und Projekte wie diese zeigen das Niveau und Potenzial des Life-Science-Ökosystems in Aarhus“, sagt Jacob Doktor Mogensen, CEO von INCUBA.

Fakten zum DESYNA-Projekt
DKK 26,7 Millionen Zuschuss aus Innovationsfonds Dänemark
Gesamtbudget von 36,4 Mio. DKK
3-jähriges Forschungsprojekt
Zusammenarbeit zwischen Draupnir Bio und der Universität Aarhus
Entwickelt Behandlungen, die schädliche Proteinaggregate im Gehirn abbauen

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