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Demenz bei Morbus Parkinson
In Deutschland leben etwa 400.000 Menschen mit Morbus Parkinson. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten können viele Betroffene heute deutlich länger und mit einer besseren Lebensqualität leben als noch vor einigen Jahrzehnten.

Einleitung

In Deutschland leben etwa 400.000 Menschen mit Morbus Parkinson. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten können viele Betroffene heute deutlich länger und mit einer besseren Lebensqualität leben als noch vor einigen Jahrzehnten.

Mit zunehmendem Alter und einer längeren Krankheitsdauer steigt jedoch auch das Risiko, zusätzlich eine Parkinson-Demenz zu entwickeln. Dabei können Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Orientierung und das Denken nach und nach beeinträchtigt werden. Dies stellt nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Angehörigen und das behandelnde Team vor neue Herausforderungen.

Eine Parkinson-Demenz bedeutet jedoch nicht, dass man ihr hilflos gegenübersteht. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern und den Alltag zu erleichtern. Wichtig sind eine frühzeitige Diagnose sowie eine individuell abgestimmte Behandlung, die sowohl die Parkinson-Erkrankung als auch die Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit berücksichtigt.

Häufigkeit der Parkinson-Demenz (PDD)

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass durchschnittlich 40 Prozent der von Morbus Parkinson betroffenen Patienten im Verlauf der Erkrankung eine Demenz entwickeln, wobei die Demenzhäufigkeit stark vom Lebensalter und der Krankheitsdauer abhängig ist. Das Durchschnittsalter von Patienten mit Parkinson-Demenz liegt etwa bei 72 Jahren. Insgesamt ist bei Parkinson-Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung das Risiko einer Demenz um den Faktor sechs erhöht. Als Risikofaktoren gelten: hohes Alter, lange Krankheitsdauer, symmetrischer Beginn, hypokinetisch-rigide Verlaufsform der Erkrankung und das Auftreten von Halluzinationen.

Begriffsbestimmung

Der Begriff Demenz lässt sich vom lateinischen „dementia“ herleiten und bedeutet so viel wie „Unvernunft“. Eine Demenz ist eine Erkrankung, bei der es aufgrund einer krankheitsbedingten Schädigung des Gehirns zu einem fortschreitenden Verlust intellektueller Fähigkeiten mit zunehmenden Hirnleistungsstörungen und psychischen Veränderungen kommt, welche zur vollständigen Hilfebedürftigkeit des Betroffenen führen können.

Zu unseren Hirnleistungen zählen folgende Bereiche: Orientierung, Gedächtnis, Denken, Auffassung, emotionales Erleben, Rechnen, Lernfähigkeit, Urteilsvermögen und Sprache.

Stehen bei der Alzheimer-Demenz von Beginn an Gedächtnisstörungen im Vordergrund, so leiden Patienten mit Parkinson-Demenz aufgrund einer anderen Verteilung der betroffenen Regionen im Gehirn eher an folgenden Störungen:

• Störungen der Aufmerksamkeit
• Denk-Verlangsamung
• Gestörter Abruf von Informationen
• Gestörtes Lernen bei gut erhaltenem Wiedererkennen
• Visuell-räumliche Störungen
• Frontal exekutive Störungen (Planen, Organisieren, Einhalten einer Reihenfolge)
• Wortflüssigkeit
• Veränderungen der Persönlichkeit
• Verhaltensstörungen
• Apathie (Teilnahmslosigkeit)
• Depressivität
• Illusionäre Verkennungen und Halluzinationen (Wahrnehmungsstörungen)

Die Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten (Multitasking) und mehr als eine Reizquelle beachten zu können, fällt den Patienten immer schwerer. Die Aufmerksamkeitsspanne wird kürzer, Betroffene können sich nur auf eine Aufgabe konzentrieren und sind sogar bei der gleichzeitigen Bearbeitung von einfachsten Aufgaben überfordert. Es kommt zu einer verlangsamten Verarbeitung von Reizen (Wahrnehmung, Aufnahme, Abruf) und damit zu einem langsameren Arbeitstempo, unabhängig von der motorischen Verlangsamung und aufgrund der gestörten Wortflüssigkeit auch zu einer Sprachverarmung. Damit im Zusammenhang stehen Veränderungen der Persönlichkeit mit Apathie und Rückzugstendenzen, Depressivität und Angst bis hin zu psychotischen Erscheinungen mit Wahngedanken und Halluzinationen (Sinnestäuschungen).

Häufig kommt es zum Auftreten von Schlafstörungen mit nächtlicher Unruhe und Desorientiertheit und einer übersteigerten Tagesmüdigkeit. Da aufgrund der Halluzinationen in der Regel eine Rückdosierung der Parkinson-Medikamente vorgenommen werden muss, wird auch die Beweglichkeit schlechter, die Haltungsstörung nimmt zu und es tritt ein störender Speichelfluss auf. Durch die Verschlechterung der Motorik besteht eine erhöhte Sturzneigung mit sturzbedingten Verletzungen. Vegetative Störungen wie Inkontinenzerscheinungen nehmen deutlich zu, insbesondere nachts. Gedächtnisstörungen treten im Verlauf erst spät auf. Auch sind sie anders als bei Alzheimer-Patienten. Diese können neue Informationen nicht abspeichern und daher auch nicht abrufen. Parkinson-Demenz-Patienten speichern durchaus ab, die Lernfähigkeit ist noch erhalten. Der Zugriff ist jedoch erschwert und verzögert. Im Unterschied zu Alzheimer-Patienten können Gedächtnishilfen (Merkzettel, Kalender) aus diesem Grund hilfreich sein.

Woran Angehörige erste Anzeichen erkennen können

Die ersten Veränderungen entwickeln sich meist langsam und werden deshalb oft zunächst als normale Alterserscheinungen gedeutet. Folgende Beobachtungen können jedoch auf eine beginnende Parkinson-Demenz hinweisen:

• Gespräche oder Erklärungen müssen häufiger wiederholt werden.
• Entscheidungen fallen schwerer und benötigen deutlich mehr Zeit.
• Gewohnte Tätigkeiten, wie das Kochen nach einem bekannten Rezept oder das Bedienen von Telefon oder Fernseher, bereiten plötzlich Schwierigkeiten.
• Termine oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten werden häufiger vergessen.
• Die Konzentration lässt schneller nach, und Betroffene verlieren leichter den roten Faden.
• Die Aufmerksamkeit schwankt: An manchen Tagen oder zu bestimmten Tageszeiten wirken Betroffene geistig fit, zu anderen deutlich verwirrter. • Es werden Menschen, Tiere oder Gegenstände gesehen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen).
• Betroffene ziehen sich zurück, wirken antriebslos oder verlieren das Interesse an früheren Hobbys.
• Schlafstörungen nehmen zu. Manche sprechen, rufen oder bewegen sich im Schlaf.
• Im Alltag wird zunehmend Hilfe bei organisatorischen Aufgaben benötigt.

Schweregrad der Demenz

Patienten mit leichter Demenz sind noch in der Lage, sich allein zu versorgen. Erste Schwierigkeiten treten bei komplexen Aufgaben auf, zum Beispiel beim Auto fahren. Bei Parkinson-Demenz kann auch die regelmäßige Einnahme der Medikamente erste Schwierigkeiten bereiten. Auch Halluzinationen können den Beginn einer Demenz anzeigen. Es kommt zum Verlust von sozialer und beruflicher Leistungsfähigkeit und zu beginnenden Persönlichkeitsveränderungen. Mittelgradig demente Patienten benötigen im Alltagsleben Hilfestellungen, sie verlieren ihre Selbständigkeit und vernachlässigen alltagsrelevante Verrichtungen. Schwer demente Patienten benötigen Aufsicht und Pflege rund um die Uhr. Mit Zunahme der kognitiven Störungen kommt es in der Regel auch zu einer Zunahme der Verwirrtheit.

Wichtig!

Parkinson-Demenz ist nicht gleich Alzheimer.

Bei der Parkinson-Demenz stehen zu Beginn häufig eine verlangsamte Denkweise, Aufmerksamkeitsstörungen und Schwierigkeiten beim Planen im Vordergrund. Das Gedächtnis ist anfangs oft weniger stark beeinträchtigt als bei der Alzheimer-Erkrankung.

Ursachen der Parkinson-Demenz

Einfach ausgedrückt benötigen wir den „Treibstoff“ Dopamin für unsere körperliche Bewegung, für unsere geistige Beweglichkeit den „Treibstoff“ Acetylcholin, beides wichtige Botenstoffe in unserem Gehirn. Neben dem bekannten Mangel an Dopamin konnte in verschiedenen Untersuchungen auch ein Mangel an Acetylcholin nachgewiesen werden. Überraschend war dabei, dass der Mangel an Acetylcholin bei Parkinson-Demenz sogar ausgeprägter ist als bei Alzheimer-Demenz und dass selbst bei Parkinson-Patienten ohne Demenz bereits ein cholinerges Defizit vorliegt.

Ursächlich für diesen Mangel sind Zelluntergänge in verschiedenen Bereichen des Gehirns durch krankhafte Eiweißablagerungen, so genannte Lewy-Körperchen. Bereits 1961 wurde ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Lewy-Körperchen in der Hirnrinde und einer Demenz beschrieben. Durch diese Zelluntergänge werden auch Verbindungssysteme der Basalganglien zu Schlüsselbereichen unserer Denkprozesse in der Hirnrinde geschädigt. Da der Ursprungsort der Schädigung in der Tiefe des Gehirns in den so genannten Basalganglien liegt, wird diese Demenz auch als „subkortikale (unter der Hirnrinde gelegen) Demenz“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Alzheimer-Demenz um eine kortikale (Hirnrinde) Demenz, da die Schädigung bereits zu Beginn zu einem Zelluntergang in der Hirnrinde führt (Hirnschrumpfung).

Wie kann man die Demenz bei Parkinson feststellen?

Zur Diagnose einer Demenz ist die Durchführung einer ausführlichen Anamnese auch unter Einbeziehung der Angehörigen, von laborchemischen, neuropsychologischen und elektrophysiologischen Untersuchungen sowie bildgebenden Verfahren erforderlich. Insbesondere müssen andere Ursachen von Gedächtnisstörungen ausgeschlossen werden, die man möglicherweise anders behandeln muss. Zum Beispiel kann eine Unterfunktion der Schilddrüse ebenfalls Gedächtnisstörungen auslösen. Differenzialdiagnostisch muss auch an eine zusätzlich bestehende Alzheimer-Demenz, eine Lewy-Körperchen-Demenz oder eine fronto-temporale Demenz gedacht werden.

In der ärztlichen Praxis sehr einfach durchführbar sind der Uhrentest nach Shulman (Zeichnen einer Uhr) oder Wortflüssigkeitsaufgaben (maximale Anzahl der Wörter in einer Minute). Traditionell wird häufig der Mini-Mental-Status-Test (MMST) oder der Montreal-Cognitive-Assessment-Test (MoCA) durchgeführt. Speziell für die Diagnostik der Parkinson-Demenz entwickelt wurde der PANDA (Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment). Veränderungen der Persönlichkeit oder Halluzinationen werden von den pflegenden Angehörigen jedoch auch ohne Testung wahrgenommen.

Die durch den Zelluntergang bedingte Hirnatrophie (Schrumpfung) kann mit Hilfe der Kernspintomographie nachgewiesen werden. Durch den Zelluntergang kommt es auch zu einer Reduktion des Hirnstoffwechsels, den man mit Hilfe der Glucose-PET (Positronen-Emissions-Tomographie mit Zucker – Zucker ist ein Hauptenergielieferant für das Gehirn) darstellen kann. Patienten mit Parkinson zeigen einen deutlich verminderten Zuckerstoffwechsel im Bereich der Basalganglien. Typische Veränderungen im Gehirnwasser (Liquor), wie sie für andere Demenzen, besonders die Alzheimer-Demenz, bereits bekannt sind, werden für die Parkinson-Demenz noch gesucht. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Medikamente Die Behandlung wird individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt. Cholinesterase-Hemmer Es besteht die Möglichkeit durch die Verabreichung eines Acetylcholinesterase-Hemmers eine Milderung des Krankheitsbildes zu erreichen. Zugelassen zur Therapie der Parkinson-Demenz ist von den drei Vertretern dieser Wirkstoffgruppe nur Rivastigmin. Die Logik dieser Behandlung liegt im Bereich des Acetylcholinstoffwechsels. Da in einigen Hirnregionen zu wenig Acetylcholin vorhanden ist, wird der weitere Abbau durch dieses Medikament gehemmt. Diese Medikamente verbessern die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Sie können Aufmerksamkeit, Denken und Alltagsfähigkeiten fördern und teilweise auch Halluzinationen vermindern. Anpassung der Parkinson-Medikamente Einige Parkinson-Medikamente können Halluzinationen oder Verwirrtheit verstärken. Deshalb überprüft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt regelmäßig die gesamte Medikation und passt sie bei Bedarf vorsichtig an. Dabei wird stets darauf geachtet, die Beweglichkeit möglichst gut zu erhalten. Behandlung von Halluzinationen Nicht jede Halluzination muss sofort behandelt werden. Sind sie belastend oder führen zu Ängsten, kommen spezielle Medikamente infrage. Da viele herkömmliche Neuroleptika die Parkinson-Beschwerden verschlechtern können, dürfen nur ausgewählte Präparate verwendet werden. Die Behandlung sollte immer durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Nichtmedikamentöse Behandlung Medikamente allein reichen häufig nicht aus. Besonders wirksam ist eine Kombination verschiedener unterstützender Maßnahmen. Geistiges Training Gedächtnisübungen, Konzentrationstraining und alltagsnahe Denkaufgaben können helfen, geistige Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten. Wichtig ist, dass die Übungen Freude bereiten und nicht überfordern. Bewegung Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wichtigsten Behandlungsmaßnahmen. Spaziergänge, Gymnastik, Tanzen oder spezielles Parkinson-Training fördern Beweglichkeit, Gleichgewicht und häufig auch die geistige Leistungsfähigkeit. Physio-, Ergo- und Logopädie Diese Therapien helfen dabei, Beweglichkeit und Gleichgewicht zu verbessern, Stürzen vorzubeugen, alltägliche Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten, die Sprache verständlicher zu machen und Schluckstörungen zu behandeln. Struktur im Alltag Ein geregelter Tagesablauf gibt Sicherheit. Feste Zeiten für Mahlzeiten, Medikamente und Aktivitäten erleichtern die Orientierung. Kalender, Notizzettel oder Erinnerungsfunktionen auf dem Smartphone können den Alltag zusätzlich unterstützen. Gute Schlafhygiene Ausreichender Schlaf ist für die geistige Leistungsfähigkeit besonders wichtig. Regelmäßige Schlafzeiten, Bewegung am Tag und eine ruhige Schlafumgebung können helfen, Schlafstörungen zu verringern. Unterstützung der Angehörigen Die Betreuung eines Menschen mit Parkinson-Demenz kann sehr belastend sein. Angehörige sollten deshalb frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen. Angehörigenschulungen, Selbsthilfegruppen, ambulante Pflegedienste oder Tagespflege können den Alltag deutlich erleichtern. Ausblick Auch wenn die Parkinson-Demenz bisher nicht heilbar ist, hat sich ihre Behandlung in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Eine frühzeitige Diagnose, eine individuell abgestimmte Therapie und die enge Zusammenarbeit von Betroffenen, Angehörigen und dem Behandlungsteam können dazu beitragen, die Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Die Forschung arbeitet intensiv an neuen Medikamenten, die nicht nur die Symptome lindern, sondern den Krankheitsverlauf verlangsamen oder sogar aufhalten sollen. Bis solche Therapien allgemein verfügbar sind, bleibt eine ganzheitliche Behandlung der beste Weg, um Menschen mit Parkinson-Demenz optimal zu unterstützen. Praktische Tipps für Angehörige Die Diagnose Parkinson-Demenz verändert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Angehörigen. Mit Geduld, Verständnis und einigen hilfreichen Strategien lassen sich viele Alltagssituationen jedoch gut bewältigen. Verständnis zeigen Menschen mit Parkinson-Demenz handeln nicht absichtlich anders oder „schwieriger“. Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme oder verlangsamtes Denken sind Folgen der Erkrankung. Vorwürfe oder Diskussionen führen meist nicht weiter. Verständnis und Ruhe helfen oft mehr. Lassen Sie genügend Zeit Menschen mit Parkinson-Demenz benötigen häufig mehr Zeit zum Denken, Antworten und Handeln. Hilfreich ist ruhig sprechen, kurze Sätze verwenden, immer nur eine Frage oder Aufgabe auf einmal stellen, nach einer Frage geduldig auf die Antwort warten. Geben Sie Orientierung Ein geregelter Tagesablauf vermittelt Sicherheit. Hilfreich sind feste Zeiten für Aufstehen, Mahlzeiten und Medikamente, ein gut sichtbarer Kalender, eine Uhr mit großem Zifferblatt, Notizzettel oder Erinnerungsfunktionen, eine möglichst vertraute Umgebung. Fördern Sie die Selbstständigkeit Auch wenn vieles länger dauert: Lassen Sie Ihren Angehörigen möglichst viele Aufgaben selbst erledigen. Kleine Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen und helfen, vorhandene Fähigkeiten länger zu erhalten. Unterstützen Sie nur dort, wo Hilfe wirklich notwendig ist! Bewegung tut gut Regelmäßige Bewegung verbessert nicht nur die Beweglichkeit, sondern kann sich auch positiv auf Stimmung und geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Gemeinsame Spaziergänge, Gymnastik oder Tanzen machen oft mehr Freude als Training allein. Geistig aktiv bleiben Lesen, Musik hören, Gesellschaftsspiele, Gespräche oder einfache Gedächtnisübungen fördern die geistige Aktivität. Wichtig ist, dass die Aufgaben Erfolgserlebnisse ermöglichen und nicht überfordern. Ruhe bewahren bei Halluzinationen Manche Menschen sehen Personen, Tiere oder Gegenstände, die nicht vorhanden sind. Versuchen Sie nicht, Ihren Angehörigen von der Unwirklichkeit zu überzeugen. Das kann Ängste verstärken. Besser ist es ruhig zu bleiben, Verständnis zu zeigen, Sicherheit zu vermitteln, das Thema behutsam zu wechseln. Informieren Sie die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, wenn Halluzinationen häufiger auftreten oder belastend sind. Auf ausreichenden Schlaf achten Ein erholsamer Schlaf unterstützt Konzentration und Wohlbefinden. Regelmäßige Schlafenszeiten, Bewegung am Tag und eine ruhige Schlafumgebung können hilfreich sein. Denken Sie auch an sich selbst Die Betreuung eines Menschen mit Parkinson-Demenz ist eine große Aufgabe und kann körperlich und seelisch belastend sein. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen. Unterstützung bieten beispielsweise:

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